geFÄHRTen – Mazda 6 / CX5: Testfahrt

Die meisten meiner Geschichten beziehen sich auf das Reisen. Diesmal handelt es sich einfach um eine Testfahrt mit den neusten Mazda Modellen. Mir hat’s sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht findet ja der ein oder andere ebenfalls Gefallen daran.

Eigentlich sind SUVs ja nicht wirklich für das Gelände gebaut. Obwohl sie optisch den Offroad Fahrzeugen ähnlich sehen, sind sie doch den Ansprüchen des alltäglichen Straßenverkehrs angepasst. Umso mehr überrascht es mich, auf der Offroad Teststrecke der diesjährigen Camping Messe in Düsseldorf einen Mazda CX5 anzutreffen. Natürlich will ich wissen, wie er sich da so schlägt und teste sowohl ihn, als auch den Jeep Wrangler, zum Vergleich. Mit Automatik Getriebe weist der Mazda so einiges auf, was ihm das Bestehen im Gelände erleichtert. Zum Beispiel eine Berganfahrhilfe oder die Eigeninitiative, Allrad zuzuschalten. Bei Schräglagen kann er absolut mithalten. Wir hängen mit 25° im Raum, was dem gefühlten Umkippen nahe kommt. Möglich sind 45°, genau wie beim Jeep. Am Hang kann der CX5 locker die 60 prozentige Steigung bewältigen. Der Jeep schafft hier sogar hundert. Aber man muss es ja auch nicht übertreiben. Ich bin jedenfalls beeindruckt, wurde mir doch immer gesagt, dass ein SUV gar nicht wirklich für das Gelände gebaut ist. Meiner Ansicht nach bewegt sich der CX5 galant über Stock und Stein, durch Höhen und Tiefen, wie beispielsweise Flussbetten.
Das bedeutet allerdings nicht, dass der kleine SUV von Mazda im Alltag nichts drauf hat. Denn auch hier weist er, wie sein neuer Bruder, der Mazda 6, einige Fahrassistenten auf, die uns das Leben erleichtern werden. Von dynamischer Qualitätskontrolle, Spurwechsel-, Spurhalte- und City-Notbremsassistenten über einen Fernlichtassistenten und dynamisches Kurvenlicht hat der CX5 alles, was ein modernes Auto aufweist. Beim Mazda 6 kommt dazu noch eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Distanzregelung und ein Pre-Crash Safety-System. Das heißt, man kann dem Vordermann bei bestimmter Geschwindigkeit hinterher fahren, ohne einen Auffahrunfall zu riskieren, da das Auto selbst Gas gibt und abbremst. Je nachdem, was der Mensch vor einem gerade so zu tun gedenkt. Zusammen nennt sich das Ganze “i-Activesense”. Da kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen.
Bei den ganzen iDrive Begriffen musste ich erstmal an mein Handy denken. Aber es scheint, dass dies wohl inzwischen einfach der Ausdruck für Modernität ist. Well done, Steve Jobs.
Das Umweltbewusstsein kommt auch nicht zu kurz, mit dem neuen i-Eloop System, das mit Hilfe eines Kondensators große Mengen an Elektrizität speichern kann, sobald man vom Gas geht und diese dann etwa für die Klimaanlage nutzt.
Spannend fand ich es vor allem, den City-Notbremsassistenten auszuprobieren. Reiner Nervenkitzel, mit 30 Kilometer pro Stunde auf ein Hindernis zu zu fahren und sich darauf zu verlassen, dass das Auto von alleine bremst. Beim ersten Versuch trete ich dann doch kurz vorm Aufprall das Pedal durch. Beim zweiten Mal allerdings schaffe ich es, meinen Überlebensinstinkt auszuschalten. Und das Auto bremst tatsächlich von alleine.
Natürlich sind all diese Fähigkeiten der neuen Mazdas keine Seltenheit mehr auf dem heutigen Automarkt. Ich gebe zu, dass sie mir manchmal das Gefühl geben, ein wenig bemuttert zu werden. Autofahren kann ich schließlich auch alleine. Gut aufgehoben fühlt man sich durch all die Assistenten dann aber trotzdem. Dadurch wird der Mazda meiner Ansicht nach voll und ganz konkurrenzfähig mit den beliebten deutschen Marken.
Eine Sache, die mir besonders wichtig ist, ist das Aussehen der Japaner. Denn gerade hier zeichnet sich vor allem der Mazda 6 aus. Der springenden Gepard, dessen elegante Kraft sich in einer einzigartigen Silhouette zur Karosserie des Sechsers formt, ist beispielhaft für das neue Mazda Design-Thema. “KODO” ist die Seele der Bewegung. Und genauso anmutig bewegt sich der Gute durch die Straßen. Die Raubkatze ist unverkennbar. Ich bin begeistert.
Eine Frage hätte ich dann allerdings noch an die Autoindustrie: Warum werden die Autos eigentlich immer größer? Die neuen Modelle passen heutzutage kaum noch in Parklücken oder auch nur die Fahrstreifen. Muss das sein? Naja, zum Glück gibt es ja Spurhalteassistenten und Einparkhilfen.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s